E 8: Tornio - Kilpisjärvi

(460 km)



Zur Karte TORNIO / TORNEÅ (23.000 E.) an der Grenze nach Schweden, Brücke nach Haparanda. Älteste Stadt im Gebiet der Nordkalotte, 1621 gegründet. Green Line Welcome Center mit Touristeninformation. Wasserturm mit Aussichtscafé. Die sehr sehenswerte Holzkirche (1686) mit schönen Schnitzereien und Deckenmalereien und sechskantigem Glockenturm. Kirche v. Alatornio/Nedertorneå (1797). Orthodoxe Kirche, Petrus u. Paulus geweiht. Kunstmuseum Aine in einem originellen und modernen Gebäude. Tornedals Landschaftsmuseum. Arboretum. 18-Loch-Golfplatz auf dem Gebiet zweier Staaten, 9 auf finnischem und 9 auf schwedischem Gebiet.

Alternativstrecke:
Str. 400
Haparanda - Karesuando (auf schwedischer Seite).

Karunki, Holzkirche von 1815.

Kukkola-Stromschnelle (Kukkolankoski), 3,5 km lang, Fallhöhe 13,8 m. Felchen und Lachs werden hier mit einem Kescher von einer 150 m langen Brücke ("Pata") aus gefangen; diese Fangmethode wird auch im Amazonas angewendet. Fischläden und Felchen am Spieß im Myllypirtti-Café. Auf der schwedischen Seite der Grenze befindet sich ein bekanntes Felchenrestaurant. Felchenfest zum Monatswechsel Juli-August. Möglichkeit zum Rafting. Statue von Lauttamie.

Ylitornio / Övertorneå. Vom Berg Aavasaksa aus kann man die Mitternachtssonne sehen. Großes Fest in der Mittsommernacht, an dem schon Karl XI. seinerzeit teilnahm. Hierher kamen viele königliche Herrscher und andere Berühmtheiten, weil es der nördlichste Ort war, den man relativ problemlos erreichen konnte. Gaststube in der Kejsarstugan (Kaiserhütte), einer phantasievollen Schöpfung mit eigenwilliger Architektur aus dem Jahre 1882, eigens als Unterkunft für Alexander II. gebaut - der die Hütte dann doch nicht besuchte.

Polarkreis (Napapiiri), 3.330 km zum Nordpol, 6.660 km zum Äquator.

Von Kolari nach Muonio führt eine schöne Strecke zum Wintersportort Äkäslompolo. Das Ylläs-Mittelgebirge mit vielen touristischen Einrichtungen. Äkeseivo, ein klarer Waldsee zwischen hohen Felsen, traditionelle samische Opferstelle. Kuerlinkat, mit zwei 700 m von der Straße entfernten Wasserfällen.

Muonio. Kirchdorf mit den Fischerkaten von Kemiönniemi, die bis zu 400 Jahre alt sind.

Wintersportort Äkäslompolo. Bergstation Pallastunturi im Nationalpark Pallas-Ounastunturi.

Taivaskera, 821 m, der höchste Berg des Nadelwaldes.

Straße 79 Muonio - Rovaniemi. Der beliebte Touristenort Sirkka am Berg Levi.

Kittilä. Steinkirche (1831) von C.L. Engel. Atelier und Museum des Künstlers Reidar Särestöniemis.

Palojoensuu, Ortschaft mit der unten beschriebenen Kirche, die bis hier geflößt wurde. Straße nach Enontekiö und Alta, die schnellste Verbindung von Schweden zum Nordkap, s. Schwedenteil, Str. 45 und Norwegenteil, E 6.

Karesuvanto. Von hier gibt es eine Brückenverbindung ins schwedische Karesuando.

 

"Die Straße der vier Winde" führt durch die sog. Wildmark. Der Name ist eine Anlehnung an die traditionelle vierzipflige Mütze des Sami-Volkes, die "Mütze der vier Winde". Kummavuopio jenseits des Flusses ist Schwedens nördlichster Bauernhof.

Handelsplatz Markkina. Gedenkstein für die Kirche aus dem 17. Jh., die 1826 abgerissen wurde. Die Stockbohlen wurden nach Palojoensuu geflößt, wo man die Kirche wieder aufbaute.

Kilpisjärvi, Ort im finnisch-schwedisch-norwegischen Dreiländereck mit 20 km langem Gebirgssee, 423 m ü.NN. Hotel und Verkaufsstellen an der Grenze. Boot zum Kolmen valtakunnan rajapyykki / Treriksröset (Dreiländergrenzstein), wo die drei Länder aufeinanderstoßen.

Saana Naturpark. Wanderpfad zum Saanatunturi, 1.029 m, dem heiligen Berg der Samen. Naturpark Malla. Halti, 1.328 m, Finnlands höchster Berg.

Kilpisjärvi ist der Ausgangspunkt für das bekannte, abenteuerliche jedes Jahr stattfindende Artic Canoe Race & Rally, ein Kanurennen von den engen Stromschnellen im Norden bis zu den mächtigen Wasserfällen des Torniojoki-Flusses.

E 8 weiter über Helligskogen (Norwegen) nach TROMSØ, 160 km von der Grenze. Oteren (E 6), 65 km.