Ringstraße 1und 96:
Höfn - Egilsstadhir - Myvatn (482 km) Über Str. 864, 85 & 87:
Egilsstadhir - Húsavík - Myvatn (611 km)
Höfn (1.800 Ew.), wichtigster Fischereihafen der Südküste. Faszinierende Kulisse gegenüber dem Vatnajökull. Heimatmuseum in einem historischen Kaufmannsladen von 1890.
- Upplysingamidhstödh
am Zeltplatz, 780 Höfn
Tel. 478 1701, Fax 478 1901Die Paßstraße Almannaskardh (152 m) wenige Kilometer östlich bietet eines der schönsten Panoramen des Landes.
Djúpivogur (450 Ew.), idyllisches Fischerdorf. Im Hotel Wanderkarte für die Küstenabschnitte der Umgebung. Bootsausflüge auf die unbewohnte Insel Papey, nach irischen Mönchen, die hier bei der Ankunft der Wikinger ansässig waren, "Pfaffeninsel" genannt. Kleinste Kirche des Landes.
Im größten Tal der Ostfjorde, dem Breidhdalur, verläßt die Ringstraße die Küste und führt über die Paßstraße Breidhdalsheidhi (470 m) nach Egilsstadhir, dem Zentrum des Ostlandes.
Die Küstenstraße führt auf der 96 an den zerklüfteten Südfjorden entlang, einer dünn besiedelten, beeindruckenden Steilküstenlandschaft, in denen "skrídhur", gewaltige Schotterhänge, überwunden werden müssen. Steinschlaggfahr! Die Ostfjorde Islands sind berühmt für Mineralienfunde, besonders Bergkristall, Jaspis und Zeolith.
In Stödhvarfjördhur (300 Ew.) befindet sich mit
Steinasafn Petru eines der schönsten Museen des Landes.
Im Fáskrúdhsfjördhur hatte von 1852 bis 1935 die französische Fischereiflotte ihren Hauptstandort. Geblieben sind eine französische Kapelle, ein Friedhof und das Krankenhaus.
Im Reydharfjördhur Anschluß nach Egilsstadhir über die 34 km lange Verbindung Fagridalur.
Egilsstadhir (1.500 Ew.), Mittelpunkt für Handel, Verkehr und Tourismus im Ostland. Egilsstadhir wurde 1945 gegründet. Der See Lögurinn ist ein in einer Gletscherrinne aufgestauter Fluß mit einer Tiefe von 112 m. In ihm soll "Ormurinn", die Schlange wohnen, die isländische Verwandte von Nessie. Dies ist eine der wärmsten Regionen Islands.
Nach dem Bau der 300 m langen Holzbrücke ans andere Ufer entstand dort Fellabær.
- Upplysingamidhstödh Egilsstadhir
Kaupvangur 10, 700 Egilsstadhir
Tel. 471 2320, Fax 471 2035Von Egilsstadhir eintägiger Ausflug rings um den See Lögurinn. Ein Spaziergang im Hallormstadhaskógur (mit 650 ha der größte Wald Islands), die Besichtigung einer Nachbildung der mittelalterlichen Kirchentür von Valthjófsstadhir, sowie die Wanderung zu den Wasserfällen Hengifoss (118 m) und Litlanesfoss gehören zu den Höhepunkten.
- Abstecher nach Seydhisfjördhur (900 Ew.), dem Fährhafen, der Island im Sommer einmal wöchentlich mit dem dänischen Hanstholm verbindet. Aus der Zeit der Jahrhundertwende stammen zahlreiche schmucke Holzhäuser im norwegischen Stil.
Die Ringstraße 1 von Egilsstadhir nach N ist die kürzeste Verbindung vom Ostland ins Myvatn-Gebiet. Aus dem engen Jökulsdalur geht es in Serpentinen auf die Hochebene Jökulsdalsheidhi, die noch bis Mitte des Jh.s besiedelt war. Zwischen zwei Bergketten eingeschlossen liegt in einem weiten Tal Islands höchstgelegener Hof (469 m), Mödhrudalur, ein beliebtes Bergcafé.
- Ins Landesinnere zur Herdhubreidh, Askja und in die Kverkfjöll gelangen vierradgetriebene Fahrzeuge auf der F 88, einer Abzweigung von der Ringstraße nach S.
Eine Schlaufe, auch als Tagesausflug ab Myvatn (siehe Regionalinfo), führt nun über die Str. 864, 85 und 87 zum Dettifoss und an der Küste über Húsavík zum Myvatn.
Die 864 führt nach N ins Gebiet des
Nationalparks Jökulságljúfur (150 km2). Zu seinen Naturschauspielen gehört der Flußlauf der Jökulsá á Fjöllum, der Wasserfall Dettifoss, die Felsenschlucht Ásbyrgi und die Basaltformationen Hljódhaklettar. Die Jökulsá á Fjöllum ist mit 206 km längster Fluß des Landes.
In ihrem letzten Drittel hat sie einen Canyon mit fünf aufeinanderfolgenden Wasserfällen ausgegraben. Am gewaltigsten ist der
Dettifoss, 50 m hoch, der mächtigste Wasserfall in Europa.
Ásbyrgi, die Asenburg, ausgetrocknetes Flußbett der Jökulsá nahe dem Meer. 3,5 km lange, hufeisenförmige Schlucht. Der Sage nach durch einen Huftritt von Odins Pferd Sleipnir entstanden.
Auf der Tjörnes-Halbinsel Vogelbeobachtung an den Klippen sowie ein Mineralien- und Fossilienmuseum.
Húsavík (2500 Ew.), "Häuserbucht", Dienstleistungszentrum des NO und Exporthafen. Holzkirche von Húsavík (1907) mit kreuzförmigem Grundriß. Das Holz stammt aus Norwegen, der pagodenförmige Baustil erinnert an Stabkirchen. Safnahúsidh á Húsavík, kleines Heimatmuseum mit einem präparierten Eisbären. Walbeobachtungsfahrten mit historischem Heringsfänger.
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