Ringstraße 1:
Myvatn - Brú (334 km)
Zunächst entlang der Laxá, über das Reykjadalur, das "Rauchtal" erreicht man dann auf der 1 den Gódhafoss, einen der malerischsten Wasserfälle Islands. Nach der Christianisierung sollen hier Götterstatuen herabgestürzt worden sein, daher der Name "Götterfall".
- Die 85 gen N führt zum Torfhof Grenjadharstadhur. Die ältesten Teile des ehemaligen Pfarrhofes, stammen von 1809.
Vaglaskógur, zweitgrößtes Waldgebiet Islands und Ziel der Wochenendurlauber aus Akureyri.
Eyjafjördhur, mit fast 100 km Länge der längste Fjord Islands. Der Name "Inselfjord" stammt von der Insel Hrísey, wohin von Dalvík am Westufer des Fjords Fähren verkehren.
- Ein Abstecher von der Ringstrasse auf der 83 nach N führt zum
Torfhof Laufás, dem wohl schönsten als Museum erhaltenen Torfhof Islands. Der 1866-70 erbaute und bis 1936 bewohnte Pfarrhof ist original erhalten. Die Kirche von 1865 beherbergt einen der schönsten holzgeschnitzten Predigtstühle des Landes.
Akureyri, siehe Städteinfo.
- Abstecher in das sich südlich anschließende Tal Eyjafjardhardalur mit Besichtigung der neobarocken Holzkirche Grund (1905) auf einem Bauernhof, der winzigen Torfkirche Saurbær von 1858 und dem alten Torfhof Hólar.
- Abstecher von der 1 nach N über die 82 nach Dalvík und Ólafsfjördhur im W des Fjordes. Bei Dalvík schönes Wandergebiet im Svarfadhardalur. Abenteuerliche Straße Ólafsfjardharmúli mit Blick genau in die Mitternachtssonne über dem Nordmeer.
Der 37 km lange Skagafjördhur ist Zentrum der isländischen Pferdezucht, eines der Machtzentren der Insel und Schauplatz zahlreicher historischer Ereignisse. Drehscheibe des Verkehrs ist die kleine Siedlung Varmahlídh. Ganz in der Nähe der 1 liegt Islands schönste
Torfkirche Vídhimyri. Gebaut 1834 aus sibirischem Treibholz, mit Torfplaggen isoliert und mit Grassoden abgedeckt.
- Upplysingamidhstödh Varmahlídh
Tel. 453 8860, Fax 453 6035
- Ein Abstecher führt über die 75 und 76 nach N fjordauswärts. Der Torfhof Glaumbær stammt von 1834, bewohnt bis 1947, das größte derartige Museum. Erste Kirche hier bereits im 11. Jh. errichtet von Snorri Thorfinnsson, der als erster Europäer 1003 auf dem amerikanischen Kontinent geboren wurde.
Saudhárkrókur (2.600 Ew.), größter Ort des Fjordes, schöne Lage, Bootsfahrten zur Insel Drangey, wo der Sagaheld Grettir der Starke die letzten Jahre seiner Acht verbrachte.
Im Hjaltadalur östlich des Fjordes Hólar, Bistum von Nordisland 1106-1798. Jahrhundertelang religiöses und kulturelles Zentrum im N. Turmlose Kirche aus rotem Sandstein, errichtet 1757-63. Zum Gedenken an den 400. Todestag des letzten katholischen Bischofs von Island, Jón Arnason, wurde 1950 der 27 m hohe Turm geweiht. Sehenswert das gotische Triptychon, eine Holzschnitzarbeit aus dem Niederdeutschen um 1500.
Torfkirche Gröf, kleines Gebetshaus von 3 x 6 m, das in seiner jetzigen Form von 1670-80 stammt. Am kleinen Hafenplatz
Hofsós ist ein Museum für Handel- und Fischerei der Region sowie das neu eröffnete Museum der Amerikaauswanderer. Ende des 19. Jh. emigrierten 10.000 Isländer.
Siglufjördhur (1.800 Ew.), abgelegene Fischerstadt, deren Name mit dem Hering verbunden ist. Zur Blütezeit arbeiteten in der Saison weit über 3.000 Menschen. Im Sildarminjasafnidh, dem Heringsmuseum, und während der Festtage am ersten Augustwochenende lebt diese Zeit wieder auf.
Blönduós (1.100 Ew.) an der Mündung des 124 km langen Gletscherflusses Blandá an der Bucht Húnaflói. Sandstrand und Heimilisidhnadharsafnidh, ein Museum für isländische Wolle und alles, was man daraus macht. Nahe der Raststätte Stadharskáli im Hrútafjördhur liegt die Wegkreuzung Brú.
|
|
|