Minikarte: Myvatn - Brú

Ringstraße 1:

Myvatn - Brú

(334 km)




Zunächst entlang der Laxá, über das Reykjadalur, das "Rauchtal" erreicht man dann auf der 1 den Gódhafoss, einen der malerischsten Wasserfälle Islands. Nach der Christianisierung sollen hier Götterstatuen herabgestürzt worden sein, daher der Name "Götterfall".

Vaglaskógur, zweitgrößtes Waldgebiet Islands und Ziel der Wochenendurlauber aus Akureyri.

Eyjafjördhur, mit fast 100 km Länge der längste Fjord Islands. Der Name "Inselfjord" stammt von der Insel Hrísey, wohin von Dalvík am Westufer des Fjords Fähren verkehren.

Akureyri, siehe Städteinfo.

Der 37 km lange Skagafjördhur ist Zentrum der isländischen Pferdezucht, eines der Machtzentren der Insel und Schauplatz zahlreicher historischer Ereignisse. Drehscheibe des Verkehrs ist die kleine Siedlung Varmahlídh. Ganz in der Nähe der 1 liegt Islands schönste Torfkirche Vídhimyri. Gebaut 1834 aus sibirischem Treibholz, mit Torfplaggen isoliert und mit Grassoden abgedeckt.

Saudhárkrókur (2.600 Ew.), größter Ort des Fjordes, schöne Lage, Bootsfahrten zur Insel Drangey, wo der Sagaheld Grettir der Starke die letzten Jahre seiner Acht verbrachte.

Im Hjaltadalur östlich des Fjordes Hólar, Bistum von Nordisland 1106-1798. Jahrhundertelang religiöses und kulturelles Zentrum im N. Turmlose Kirche aus rotem Sandstein, errichtet 1757-63. Zum Gedenken an den 400. Todestag des letzten katholischen Bischofs von Island, Jón Arnason, wurde 1950 der 27 m hohe Turm geweiht. Sehenswert das gotische Triptychon, eine Holzschnitzarbeit aus dem Niederdeutschen um 1500.

Torfkirche Gröf, kleines Gebetshaus von 3 x 6 m, das in seiner jetzigen Form von 1670-80 stammt. Am kleinen Hafenplatz Hofsós ist ein Museum für Handel- und Fischerei der Region sowie das neu eröffnete Museum der Amerikaauswanderer. Ende des 19. Jh. emigrierten 10.000 Isländer.

Siglufjördhur (1.800 Ew.), abgelegene Fischerstadt, deren Name mit dem Hering verbunden ist. Zur Blütezeit arbeiteten in der Saison weit über 3.000 Menschen. Im Sildarminjasafnidh, dem Heringsmuseum, und während der Festtage am ersten Augustwochenende lebt diese Zeit wieder auf.

Blönduós (1.100 Ew.) an der Mündung des 124 km langen Gletscherflusses Blandá an der Bucht Húnaflói. Sandstrand und Heimilisidhnadharsafnidh, ein Museum für isländische Wolle und alles, was man daraus macht. Nahe der Raststätte Stadharskáli im Hrútafjördhur liegt die Wegkreuzung Brú.