Die E 6 ist Norwegens längste Straße, auf ihr reist man einmal durch das ganze Land. Von Kirkenes sind es 2.502 km bis Oslo - und 5.102 km bis Rom! Viele Nebenstraßen, besonders im nördlichsten Teil, laden zu interessanten Abstechern oder Alternativrouten ein.
E 6: Kirkenes - Lakselv - Alta (571 km)
Alta (17.350 E.) mit dem ehemaligen Handelsplatz Bossekop. Schiefergewinnung. Schiefer aus Alta ist vielerorts anzutreffen, u.a. als Fußboden im UN-Gebäude in New York. Schau zur Schieferverarbeitung. Das Alta Museum berichtet über die geschichtliche Entwicklung von der Steinzeit bis heute. Die unterhalb des Museums liegenden ausgedehnten Felszeichnungen (ca. 4.000) sind in der World Heritage List der UNESCO aufgeführt. Boazo Sami Siida, samische Siedlung mit Rentieren, Führungen.
Str. 93: Alta - Masi - Kautokeino - Karesuando (275 km) (In Finnland Str. 958 und E 8). Hierüber verläuft eine der längsten Buslinien Europas Alta-Uppsala-Oslo, 2.090 km in 25 Stunden. Wöchentlich drei Fahrten. Der Altaelva, einer der besten Lachsflüsse der Welt. Bootsfahrten zum Sautso, größter Canyon Nordeuropas. 7 km Wanderung ab Gargia. 1981 begann der Bau eines Staudamms, den Umweltschützer, u.a. viele Samen, vergeblich zu verhindern versuchten. Immerhin wurde der Damm kleiner als geplant (120 m). Das Kraftwerk (625 MW) wurde 1987 eingeweiht. Geführte Tour zum Kraftwerk. Privatweg!Masi, samischer Ort, Flussfahrten zum Kraftwerk. Moderne Kapelle. Mahlzeiten mit samischer Familie im "Lavvu" (traditionelles Sami-Zelt) auf Anfrage und Bootstouren auf dem Fluß bis Sautso. Kautokeino (3.000 Einwohner). Hauptstadt der Samen. Die hauptsächlich auf der Finnmarksvidda gelegene Gemeinde Kautokeino ist die größte des Landes (9.704 km²) und durch die kulturellen und jahreszeitlichen Kontraste ein interessantes Urlaubsort. Kultur-, Ausbildungs- und Forschungszentrum. Samisches Theater (einzige professionelle samische Bühne), Samische Hochschule und Nordisches Samisches Institut. Kulturhaus, gestaltet vom samischen Architekten Åge Gaup, der bereits den Norwegischen Architekturpreis erhalten hat. Berühmtes Osterfestival (Rentierwettfahrten mit über 100 Teilnehmern, Theater, sam. Grand Prix). Juhl's Silbergalerie, Kunsthandwerk. Durch das stabile Innlandsklima ist die Mitternachtssonne hier öfter zu sehen, als am Nordkap. Zahlreiche Wanderwege. Im Winter Skiwanderloipen, Rentierfahrten und Eisangeln.
Kivilompolo. Grenzort nach Finnland. An der ganzen Grenze entlang, vom Dreiländereck bis zum Fluss Tana, steht ein 300 km langer Rentierzaun. Str. 958 nach Palojounsuu, Abzweigung an der E 8. Karesuvantu in Finnland mit Brücke nach Karesuando in Schweden.
Von Alta aus führt die E 6 mit schier unendlichem Ausblick über die Hochebene Sennaland Richtung Skaidi. Lager der Samen, Weideland für Rentiere, samische Kapelle. Die Straße verläuft auf einem hochgelegenen Wall, damit der Schnee vom Wind weggeweht wird.
Str. 94: Skaidi - Hammerfest (60 km) Felszeichnungen bei Leirbukt. 742 m lange Hängebrücke über den Kvalsund. Akkanjarkstabba, ein "Stalloen" genannter samischer Opferstein. Hammerfest (9.100 E.), nördlichste Stadt der Welt (70°39'48"). Erhielt 1789 Stadtrechte, 1809 von den Engländern geplündert, brannte 1890 nieder, wurde 1940 von den Deutschen besetzt und 1944 vollständig niedergebrannt. Moderne Kirche mit Glasmalereien statt Altarbild. Die Grabkapelle auf dem Friedhof war das einzige erhaltene Gebäude nach dem Krieg. Die katholische St. Michaelskirche wurde von deutschen Freiwilligen errichtet. Meridiansäule mit einem bronzenen Globus zum Andenken an die 1. Vermessung der Erde im 19. Jh. Das Gegenstück steht in Ismail am Schwarzen Meer. Gjenreisningsmuseet, zeigt den Wiederaufbau in Nordnorwegen nach dem 2. Weltkrieg. Mikkelgammen, Samenlager. Königlicher Eisbärenklub - werden Sie Mitglied! Ausstellung über Hammerfests Geschichte. Mitternachtssonne vom 17.5. bis 26.7. Polarnacht vom 21.11. bis 21.1.
Weiter geht es auf der E 6 bis Olderfjord. Abzweigung der Straße Richtung Nordkap.
E 69: Olderfjord - Nordkap (133 km) Kurz hinter Olderfjord Str. 889 zum Fischerdorf Havøysund; Schiffsverbindung zum Nordkap. Die E 69 führt am Porsangerfjord entlang. Nordkaptunnel ab Kåfjord, 1999 eröffnet (7 km lang, Maut NOK 140). Tunnel nach Honningsvåg (Länge 4,5 km) Honningsvåg (3.500 E.). Großer Fischereihafen und Fischindustrie. Berufsschule für Fischer. Farbenfrohe Gebäude. Holzkirche. Nordkapmuseum. Bus zum Nordkap, 45min. Fahrt. Auf Magerøya hat man Siedlungsspuren gefunden, die über 10.000 Jahre alt sind. Zum Nordkap geht es über eine arktische Tundra mit verwitterten Gebirgsformationen. Vorsicht vor Rentieren. Vom ersten starken Schneefall im Okt./Nov. Bis Ende April ist die Straße ab Skarsvågkrysset nur "Einbahnstraße" (Kolonne fahren! 1.11 - 31.3. nur Busse, keine private PKW).Bus-Reservierung empfohlen. Tel.: +4778477030, Nordkapp Reiseliv AS.
Die 67 Tage lange Polarnacht zwischen dem 19. November und dem 25. Januar ist ähnlich faszinierend wie die Mitternachtssonne. Hat man sie gesehen, will man irgendwann auch das Nordlicht bestaunen. Halten Sie sich dann aber fest! 1990 wurden hier in Böen Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 km/h gemessen. Im Winter kann man das Nordkap mit dem Motorschlitten erreichen. Vorher reservieren! Kamøyvær, Fischerort mit finnischer Kultur und Geschichte. Abzweigung nach Gjesvær, von dort aus Bootsausflüge zu einem Naturreservat mit Vogelinseln (kein Landgang). Das Fischerdorf Skarsvåg ist der nördlichste bewohnte Ort Norwegens (abgesehen von Spitzbergen)
Nordkap, 71° 10' 21''. Ein 307 m hohes Kap, das steil ins Nördliche Eismeer abfällt. Zum Nordpol sind es nur 2.090 km. Mitternachtssonne vom 12.5. bis 29.7. 80 Tage lang keine Nacht! Häufig kalt, windig und bedeckt, trotzdem ein unvergessliches Erlebnis, das Urlauber aus aller Welt anlockt. Optisch reizvoller im August, wenn Meer und Berge bei besserem Wetter ein faszinierendes Farbenspiel bieten. 1553 kam der Entdecker Richard Chancellor auf der Suche nach der Nordostpassage hier vorbei und gab dem Felsen den Namen Nordkap.
Auf dem Hochplateau erinnert ein Gedenkstein an den Besuch von König Oscar II. 1873. Danach dauerte es nicht lange, bis Thomas Cook die erste Charterreise zum Nordkap organisierte. Das Monument "Kinder der Welt" wurde von Kindern aus sieben Ländern geschaffen. Gedenkplakette für das deutsche Schlachtschiff "Scharnhorst", das 1943 vor dem Nordkap versenkt wurde. Westlich der Klippe liegt Knivskjellodden mit einer Position von 71°11'08'', eigentlich der nördlichste Punkt. Von der E 69 auf einem 18km langen Fußweg zu erreichen.Die Nordkaphalle, ein Steingebäude mit Mitternachtssonnenfenstern. Unterhalb des Gebäudes ein kreisförmiges Kino, wo ein Panoramafilm über Magerøya gezeigt wird, damit man die Mitternachtssonne bei schlechtem Wetter zumindest auf der Leinwand zu sehen bekommt. Café Restaurant, Postamt, Kapelle. Tunnel zu einer Aussichtshalle im Felsen. Die gesamte Nordkapanlage wurde 1997 umgebaut und erweitert. Steiler Pfad nach Hornvika, wo früher die Schiffe anlegten. Erwarten Sie hier keine arktische Einsamkeit! Der Zugang zum Nordkap inkl. Film kostet NOK 185. Die Nordkaphalle ist bis Anfang August von 9-2 Uhr geöffnet, dann bis Ende August von 12-24 Uhr. Im September/Okober 12-16 Uhr.
Von Olderfjord auf der E 6 Richtung Süden kommt man an den Felsformationen in Trollholmsund vorbei - natürlich Trolle, die versteinerten, als sie ein Sonnenstrahl traf. Das Stabbursdal mit dem nördlichsten Kiefernwald der Welt. Nationalpark, Feuchtgebiet, reiche Vogelwelt und interessante Flora. Stabbursnes Museum und Nationalparkzentrum. Über die Hochebene zum Fjord hinunter. Lakselv. Hauptort der Gemeinde Porsanger (4.400 E.), Zentrum von Wirtschaft und Kommunikation. Ideale Ausflugsmöglichekeiten! Von hier aus kann man gut zum Lachsfischen aufbrechen oder auf Norwegens längstem Fjord, dem Porsangerfjord, eine Fjordraftingfahrt unternehmen. "Arntzen Vin & Cigar" ist Norwegens nördlichster Weinbauer, der Wein und Aperitifs aus Schwarzen Krähenbeeren herstellt. Flughafen Banak, auch als North Cape Airport bekannt.
Str. 98/E 75: Lakselv - Varangerbotn - Tanabru Von Lakselv an der E 6 zur Ortschaft Børselv. Man hört viel Finnisch. Auffallende Flora. Im Gebirgsgestein ist teilweise Dolomit und im Geröll sind Strandlinien zu sehen. Vor 14.000 Jahren, nach der Eiszeit, lag der Meeresspiegel 60 m höher. Børselvfjell. Höchster Punkt der Straße (160 m). Sommeraufenthaltsort der Samen von Karasjok. In den Flüssen kann man Lachsschwärme sehen. Von Ifjord führt die Str. 888 auf die Halbinsel Nordkinn zu den Fischerdörfern Gamvik, Mehamn und Kjøllefjord. Hier ist fast alles "am nördlichsten auf der Welt": Kinnarodden, mit 71° 08' Europas nördlichster Festlandpunkt, Oksvågskogen, nördlichster Wald der Welt, nördlichste Kirche auf dem europäischen Festland in Gamvik. Die Verbindung über das Børselvfjell und Ifjordfjell ist eine der schönsten Strecken in Nordnorwegen, viele Rentiere. Die Strecke über das Ifjordfjell ist im Winter gesperrt. Samische Kapelle.Von Lakselv nach Süden: Karasjok. (2.900 E.) Zentrum des Samelands mit Fremdenverkehrsamt und Bibliothek. Hier versammelt sich das samische Parlament "Sameting" mit seinen 39 Abgeordneten. Nationalmuseum mit den Samischen Sammlungen. Assebákti, ein Wanderweg (3,5km lang), der mit der älteren Kultur der Samen vertraut macht. Kunstnersenter mit wechselnden Ausstellungen samischer Künstler. Samische Fernseh- und Radiostation. Gehege für wilde Rentiere (im Winter). Samisches Kunsthandwerk. Die alte Kirche (1807) blieb vor Zerstörung im Krieg verschont. Neue Kirche (1974). Wildwasserfahren, Kanufahren und Angeln, im Winter Hundeschlittentouren. Rentierwettfahrten, Schneescooter. Samischer Erlebnispark Sápmi. Beim Rica-Hotel gibt es eine Storgamme, eine zur Hälfte eingegrabene Torfhütte mit mehreren kleineren Räumen um den Mittelraum mit Feuerstelle. Sàpmizentrum, Freilichtmuseum über die frühere und heutige Lebensweise der Samen, wohlschmeckende samische Gerichte. Film zur Lebensweise der Samen, Handwerkskunst. Handgefertigte Messer. Samencamp (Rentiere).
Die E 6 verläuft am breiten Tana entlang, dem 330 km langen norwegisch-finnischen Grenzfluss. Finnische Grenze bei Nuorgam. In Finnland ist es übrigens eine Stunde später als in Norwegen. Noch bis 1961 kam die Post per Boot von Skipagurra bis Karasjok. Die Boote mussten 216 km gestakt werden, später hatten sie einen Außenbordmotor.
Die E 75 führt von Utsjoki in Finnland direkt an der Grenze zu Norwegen an dem breiten Tana entlang bis zum Grenzort Nuorgam und dann zur Kirche von Polmak (1853). Ab hier Str. 895, die bei Skipagurra wieder auf die E 6 trifft (90 km). Bezaubernde Gebirgstraßen von Tana bru nach Berlevåg (Str. 890) und Båtsfjord (Str. 891). Fischerdörfer und Anlegehäfen der Hurtigruten. Berlevåg hat zwei Wellenbrecher, die den Stürmen des Eismeeres Widerstand leisten. Früher konnte man hier zeitweise gar nicht anlegen. Die Strecke von Kongsfjord nach Berlevåg verläuft durch eine phantastische Landschaft aus verwitterten Klippen. Vogelfelsen.
Von Tana bru verläuft die E 75 und die E 6 parallel, dann zweigt die E 75 links ab. Sie führt durch karge Landschaft und bietet eindrucksvolle Ausblicke auf das Eismeer. Vor über 10.000 Jahren, kurz nach dem Ende der letzten Eiszeit, kamen die ersten Menschen in die Finnmark. Sie wanderten entlang der Küste von Süden oder aus dem Südosten über die Halbinsel Kola ein. Das Entstehen einer eigenen samischen Kultur wird auf die Zeit ab 2.000 v. Chr. datiert. Im 15. Jh. kamen dann die ersten norwegischen Siedler. Varangerbotn. Das sehenswerte Samen-Museum gibt Einblicke in die Kulturgeschichte dieses Volkes. In der Samen-Ortschaft Nesseby steht die einzige Holzkirche in der Ostfinnmark, die im 2. Weltkrieg nicht niedergebrannt wurde. Entlang des Varangerfjords gibt es viele Überreste vorgeschichtlicher Siedlungen, z. B. in Mortensnes.
Vadsø (5.000 E.). Hauptstadt des Bezirks Finnmark, wo viele Finnen (Quänen) und Schweden sesshaft wurden. Einwandererdenkmal von E. Seppänen. Im Vadsø Museum im Tuomainengården wird die finnische Einwanderung geschildert. Esbensengården, ein Bürgerhaus von 1840. An dem Mast Fortøyningsmasten machte Amundsen sein Luftschiff "Norge" (1926) und Nobile die "Italia" (1928) fest. Insel Vadsøya mit Gebäudefundamenten aus dem 17. Jh. Arktisch-wilde Landschaft. Komagelv mit Überresten deutscher Befestigungen. Steinzeitliche Siedlungsreste und Gräber, Fischerdörfer und Vogelfelsen.
Vardø (3.000 E.), östlicher als Istanbul gelegen und Norwegens einzige Stadt in der arktischen Klimazone. Zur Insel führt ein 2,9 km langer Tunnel, dessen tiefster Punkt 88 m unter dem Meeresspiegel liegt. Fischereihafen und Fischindustrie. Die Festung Vardøhus wurde im 14. Jh. angelegt. Ihre heutige achteckige Sternform erhielt sie 1738. Museum mit einer Ausstellung zu Fridtjof Nansen sowie einer Hexenausstellung. Hornoya Vogelreservat. Von der Festung aus wird die Sonne mit Salutschüssen begrüßt, wenn sie sich im Januar nach der langen Polarnacht zum ersten Mal wieder zeigt. An diesem Tag ist schulfrei. Im März/April "Yukigassen", ein Wettbewerb im Schneeballwerfen. Straße nach Hamningberg (40 km). Der Ort blieb 1944 unzerstört und ist heute nur im Sommer bewohnt. Über den Fjord sieht man den Vogelfelsen Syltefjordstauran.
Auf der E 6 geht es weiter Richtung Neiden. Karlebotn, ehemals großer Handelsplatz. 8.000 Jahre alte Ansiedlungen der "Komsakultur", die damals am Meeresstrand lag; heute, wegen der großen Landhebung, 80 m hochgelegen. An der Straße sind Bergrücken zu sehen, die im "Permafrost" liegen, d.h. sie haben einen ewig gefrorenen Kern. Zahlreiche Funde von 2.000-3.000 Jahre alten Siedlungen aus der Steinzeit. Hausfundamente bei Nyelv, Grasbakken und Advik.
Hinter Gandvik Nebenstraße zum idyllischen Fischerdorf Bugøynes, dessen bunte Holzhäuser durch einen deutschen Offizier vor dem Niederbrennen bewahrt wurden. Die meisten Bewohner des Ortes sind finnischer Abstammung. Man züchtet hier die riesigen Königskrabben.
Neiden. Die kleine St. Georgskapelle ist die einzige russisch-orthodoxe Kapelle in Norwegen. Sie wurde der Überlieferung nach 1565 von dem Mönch Trifon errichtet, der bei den Skoltsamen missionierte. Gottesdienst am letzten Sonntag im August. Kapelle in Neiden (1902) ähnelt einer Stabkirche. Ostsamische Wurfnetz-Fischerei im Skoltefossen ist immer noch eine Attraktion, River-Rafting.
Von Neiden führt die schmale, kurvenreiche Str. 893 Richtung Sevettijärvi, dem neuen Wohnort der Skoltesamen, sowie zum Inari-See und zur E 75 in Finnland. Die alte Handelsstraße ist 160 km lang.
Kirkenes (3.500 E.). Ehemaliger Erzhafen der Bergwerke in Bjørnevatn. Heute setzt man auf den aufblühenden Osthandel. Die Stadt wurde im Krieg zerstört und im Oktober 1944 von den Russen befreit. 2.500 Menschen hatten damals Monate lang in den Bergwerksstollen gehaust. Grenselandmuseum mit interessanten natur- und kulturgeschichtlichen Ausstellungen im Grenzraum zwischen Ost und West. Saviomuseum, Kunstmuseum mit den Werken des samischen Künstlers John Savio (1902 - 1938). Auf der berühmten Schifffahrtslinie Hurtigruten verkehren 11 Schiffe, die 35 Häfen anlaufen. Das ganze Jahr über legt jeden Tag ein Schiff von Bergen und eines von Kirkenes ab. Der Nordnorwegen-Bus fährt die 1.307 km von Kirkenes nach Fauske in _drei bis vier Tagen. Boris Gleb Safari, Flussbootsafari zur norwegisch - russischen Grenze. Geschichtliche Informationen und Essen an Bord.
E 105/Str. 886: Kirkenes - Grense Jakobselv (66 km) Storskog. Das Konferenzgebäude des norwegischen Grenzkommissars ist nur hundert Meter von der russischen Grenze entfernt. Organisierte Tagesausflüge nach Nikel/Zapolyarnyj/Murmansk. Kapelle auf einer russischen Enklave, früher ein Zentrum der Skoltesamen. Nach der Gebirgsüberfahrt geht es auf der Str. 586 zum Grenzfluss nach Grense Jakobselv an der Barentssee. Kapelle Oscars II., eine 1869 als "geistlicher Wachturm" Richtung Osten erbaute Feldsteinkirche. Oscar II. war 1873 dort. Auf russischer Seite sind Wachtürme zu sehen. Das Fotografieren ist inzwischen auch Richtung Russland erlaubt (für privaten Gebrauch, Objektiv bis 200 mm, keine militärischen Einrichtungen fotografieren).
Str. 885: Kirkenes - Nyrud (106 km) Durch das fruchtbare Pasvikdal. Entlang dem Pasvikfluss, der die Grenze zu Russland bildet. Um nach Russland reisen zu können, ist ein Visum notwendig. Ausflüge buchbar, Visum am besten 2 Wochen vorher beantragen.
Strand mit sehenswertem Internatsmuseum. Von der Anhöhe "Høyde 96" ist die russische Stadt Nikel (20.000 E.) zu sehen. Auffallende Umweltbelastungen. Begräbnisplatz Gravholmen, der von den Ostsamen bis um die Jahrhundertwende genutzt wurde. Am Skogfoss verläuft die russische Grenze mitten durch den Staudamm des Kraftwerks. Norwegen hat für Russland zahlreiche Kraftwerke gebaut. Bei Vaggatem Abzweigung zum Øvre Pasvik Nationalpark, einem der größten Urwaldgebiete Norwegens. Nationalparkzentrum mit Ausstellung in Svanvik. Svanhovd Miljøsenter, Natur, Umwelt und Forchung. Svanvik Kapelle. Der Kiefernwald ist ein nordwestl. Ausläufer der sivorischen Taiga. Hier gibt es auch Norwegens größten Bärenstamm. Populär ist am Ende der Straße die Wanderung zum Dreiländereck (5 km, markierter Weg).Highlights:
Hammerfest
Nordkap
Karasjok
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