Str. 7: Oslo - Geilo -Bergen (471 km)
OSLO, siehe Städte-Info.
Auf der E 16 von Oslo Richtung Hønefoss, dann weiter auf der Str. 7.
Soviel Zeit sollte man sich nehmen: Hinter Sokna geht es auf der Str. 280/35 zum Modum Blaafarveværket ("Blaufarbenwerk") an. Im 19. Jh. wurde hier mit 1.200 Beschäftigten Kobalterz gefördert und daraus die blaue Farbe (Kobaltblau) zum Färben von Glas und Porzellan gewonnen (Export nach ganz Europa). Als um 1900 die Konkurrenz der synthetischen Farbstoffe zu groß wurde, musste das Werk schließen. Heute ist das Blaafarveværket ein Touristenmagnet. Im sozialhistorischen Museum wird das Leben der Werksarbeiter gezeigt, im Herrenhof Nyfossum ist Interieur und Kunst zu sehen. Auch die Kobaltgruben können besichtigt werden. Bauernhof mit Kinderzoo, Gaststube und Konditorei. Dem Maler Th. Kittelsen (1857-1914) ist ein Museum gewidmet. Nicht umsonst heißt die Gegend "Kunstnerdalen", da es viele Künstler wie z.B. Edvard Munch angezogen hat.
Von dem Ort Krøderen an der Str. 280 fährt die dampfgetriebene Museumsbahn Krøderbanen nach Vikersund (26 km). Zwischen Krøderen und der Insel Bjørøya im See Krøderen pendelt das Touristenschiff "Kryllingen" hin und her. Auf der Insel befindet sich das Märchenmuseum Villa Fridheim. Am See entlang nach Noresund. Mautstraße zum Wintersportgebiet (Olympiade 1952) auf dem Norefjell (1459 m).
Familienrestaurants & Hotels entlang der Europa- oder Fernverkehrsstraßen im Südosten NorwegensBei Veikåker auf der gegenüberliegenden Seeseite das Herrenhaus Ringnes im Drachenstil, das der gleichnamigen Brauerei seinen Namen gegeben hat. Durch den Tunnel "Hallingporten" bei Gulsvik verlassen wir den See Krøderen und fahren ins Hallingdal. Flå mit dem Vassfaret Bjørnepark (Bären und Elche). Nesbyen. Hallingdal Volksmuseum mit 26 Gebäuden. Gardnos Meteoritenkrater (650 Mio. Jahre alt). Altstadt. Straße zum Wildnis- und Naturschutzpark Langedrag. Gute Wander- und Angelmöglichkeiten. Abstecher ins "Mittelaltertal" Numedal, mittelalterliche Gebäude (teilw. 16.Jh.), 4 Stabkirchen, Gutshöfe. Freizeitmöglichkeiten. Dokken, kleines Dorf. Abstecher zum riesigen Meteoriteneinschlag Gardnosbrekkja (650 Mio. Jahre alt). Gol. Großer Urlaubsort. Kraftwerk ECO-Vannkraft im Berginneren (zu besichtigen). Freilichtmuseum. Die Stabkirche von Gol steht auf dem Gelände des Norwegischen Volksmuseums in Oslo, doch wurde inzwischen ein Nachbau in der Nähe des ursprünglichen Standorts errichtet. Tropicana Bad im Pers Hotel.
Torpo. Stabkirche (12. Jh.), Deckenmalereien. Ål. Rolf Nesch-Museum. Rolf Nesch ist ein deutscher Künstler, der 1933 vor den Nazis nach Norwegen floh. Freilichtmuseum mit 31 Häusern. Volksmusiktage im Mai. Von Ål aus können Sie bei einem Abstecher ins Gebirge traditionelle Bergbauernhöfe besuchen, die sie mit typischen Gerichten bewirten. Geilo (800 m hoch), beliebter Urlaubsort mit vielen Hotels und Skiliften. Seilbahn (7 Min.) auf den Geilohøgda (1.100 m). Von Geilo führt Str. 40 nach Kongsberg und Larvik. Höchster Punkt der Straße 1.250 m. (nur in milden Wintern geöffnet). Im Norden der Gletscher Hardangerjøkulen. Viele Urlaubshotels und Hütten. Die riesige Hochebene Hardangervidda ist nun erreicht (9.000 km2, 1.000-1.400 m hoch, teilweise Nationalpark). Beliebtes Wandergebiet mit zahlreichen bewirtschafteten Hütten. Den Wasserfall *Vøringsfossen sieht man am besten von Fossli aus. Senkrechter Fall 145 m, insgesamt 182 m.
Die Straße zwängt sich ab Fossli (633 m) 7 km steil bergab durch das langsam weiter werdende Måbødal. Ein Großteil der Strecke verläuft durch einen gut ausgebauten Tunnel. Die Fahrbahn ist fast zu gut - und verleitet zu schnellem Fahren. Hinweistafeln informieren als "Straßengeschichtliches Museum" über die früheren Weganlagen dieser jahrtausendealten Ost-West-Verbindung. Nehmen Sie sich Zeit zum Rasten und Schauen. Wer es gemütlicher mag, kann die Strecke durchs Måbødal bis Vøringsfossen auch mit dem "Trollzug" zurücklegen (Straßenfahrzeug).
In Øvre Eidfjord lohnt der Besuch im natur- und kulturhistorischen Erlebniszentrum Hardangervidda Naturzentrum, mit interaktiven Ausstellungen, untraditionellen Aquarien und 225° Panorama Videoschau.
Eidfjord. Mittelalterliche Granitkirche, der Sage nach von Ragna Åsulfsdatter errichtet als Buße dafür, dass sie ihren Mann ermordet hatte. Gedenkstein im Chor. Lohnender Abstecher ins Simadal. Sima Kraftwerk, eines der größten in Norwegen. Die Turbinenhalle ist 200 m lang, 20 m breit und 40 m hoch (Führungen). Ein 2,2 km langer Straßentunnel wurde zu dem alten Hof Kjeåsen gebaut. Er liegt 600 m hoch am steilen Berghang und bietet eine phantastische Aussicht. Wasserfall Skykkjedalsfossen, 605 m hoch, fast 300 m senkrechter Fall.Ab Brimnes ist eine lohnende Alternativroute über Kinsarvik - Utne - Kvanndal möglich, vgl. Str. 13. Unsere Route führt weiter mit der Fähre Brimnes - Bruravik (10 Min.). Nun entweder durch den Vallaviktunnel (7,5 km) oder reizvoller Str. 572 über Ulvik, einem hübschen Touristenort mit sehenswertem Bauwerk ("Stream nest") des Japaners Kuniyasu. Am Granvinfjord entlang nach Kvanndal. Weiter am Hardangerfjord. Brücke über den Fyksesund, eine 344 m lange Hängebrücke. Øystese mit Heimatmuseum und Ingebrigt Vik-Museum (Bildhauerei). Norheimsund. Hardanger Fartøyvernsenter, Werft, in der historische Holzschiffe restauriert werden (Besichtigung). Museum mit Ruderbootverleih, Aktivitäten für Kinder. Hier liegt die alte Hardangerjacht "Mathilde" (Ausflugsfahrten).
Abstecher zum Folgefonna Gletscher mit Sommerskizentrum. Von Norheimsund entlang Str. 49 nach Tørvikbygd. Fähre Tørvikbygd-Jondal. Von dort 19 km bis zur Gletscherkante.
Steindalsfossen, Wasserfall mit einem Fußweg hinter dem herabrauschenden Wasser. Tokagjelet, eindrucksvoller Straßenbau mit vier Tunneln. 7% Steigung. Phantastische Aussicht. Kvamskogen. Gebirgsplateau mit vielen Ferienhütten. Bei Trengereiddal endet die Str. 7. Auf der Str. 580/585 oder E 16 über Indre Arna nach Bergen.
Highlights:
Blaafarveverket
Vassfaret Bjørnepark in Flå
Eidfjord
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