Reisen in Schweden:
E 14: Trondheim - Östersund - Sundsvall (455 km)
Trondheim - Storlien, siehe Norwegen, E 6.
Storlien (592 m ü.NN). Großes Hochgebirgshotel. * Brudslöjan (Brautschleier), ein 24 m hoher Wasserfall auf norwegischem Gebiet. Von Enafors Straße nach Handöl. Seit dem 16. Jh. Abbau von Tropfstein zur Herstellung von Kaminen. Hängebrücke für Fußgänger unterhalb der beachtlichen * Handölswasserfälle (Fallhöhe insgesamt 120 m). Sami-Kapelle von 1804. Denkmal für die Karolinger von Armfeldt, die 1818 nach dem Tode von Karl XII. über die Berge abzogen. Neujahr 1819 wurden sie von einem Schneesturm überrascht, bei dem 4.000 Mann erfroren. Straße zur Bergstation Storulvån. Ausgangspunkt der Wanderstrecke zum Sylarna, dem höchsten Fjäll von Jämtland. Der Wanderweg setzt nach Helags und zur Straße nach Ljungsdal fort.
Ånnsjön, See mit Vogelschutzgebiet. Siedlungsplätze aus dem Steinalter, Felszeichnungen und Fallgruben für Rentiere. ** Tännforsen, einer der schönsten Wasserfälle des Landes, 69 m breit und 12 m lotrechter Fall.
Duved und Åre. Schwedens bekannteste Skiorte am Berg Åreskutan, 1.420 m hoch. Die Schwebebahn fährt bis auf 1274 m. Ab dort 700 m Wanderung zum Gipfel. Im Gebiet Åre-Duved stehen insgesamt 38 Skilifte zur Auswahl. ** Åre gamla kyrka (13. Jh.). Kirche mit Ausstattung aus dem 17. Jh. An der Wand prangt das dänische Reichswappen - schließlich wurde Jämtland erst 1645 schwedisch. Die mittelalterliche Skulptur von St.Olav trägt einen Karolingerhut statt der verschwundenen Krone. Östlich des Åreskutan geht es ruhiger zu. Stillgelegtes Kupferbergwerk in Huså. Ausgeschilderte Wanderwege Hyttstigen und Gruvstigen mit Informationstafeln.
Järpen, Hauptort in der Gemeinde Åre.
Straße 336 nach Norwegen am See Kallsjön entlang mit Ausssicht auf Åreskutan und Skäckerfjällen. Von Kallsedet Straße zur Kapelle Kolåsen. Hästskotjärn Felsmalerei, 3.000-4.000 Jahre alt.
Undersåker mit dem 14 m hohen Ristafall. Straße zu verschiedenen Bergdörfern und Skianlagen: Edsåsdalen, Trillevallen, Ottsjö und Vallbo. Vålådalen ist für sein Sportinstitut und Trainingslager bekannt.
St. Olavsleden ist die alte Norwegerstraße und Pilgerweg. Olov (der Heilige) übernachtete auf dem Hof Suul auf seinem Weg nach Stiklestad, wo er 1030 in einer Schlacht den Tod fand.
Mörsil mit Wehrschanzen aus dem 17. Jh. Felszeichnungen am Bach Glösabecken in Alsenbygden. Mörsil war ein beliebter Touristenort zu Beginn des Jahrhunderts. Das Gasthaus Brinkeboda hat eine hervorragende Küche mit skandinavischem Buffet und jämtländischen Spezialitäten.
Die Straße führt abwärts in das breite Ackerbaugebiet rund um den Storsjö, den fünftgrößten See von Schweden.
Man kann auch über die fruchtbare Insel Rödön (die rote Insel) fahren. Vorgeschichtliche Stätten und große Bauernhöfe. Burgruine Tibrandsholm. Die Brücke Rödöbron führt nach Frösön und ist Schwedens einzige abgabenpflichtige Brücke (SEK 16).
Östersund und Frösön, siehe Straße 45.
Sehr empfehlenswert: ** Jamtli, frühgeschichtliches Freilichtmuseum mit 1995 eingeweihtem außergewöhnlichen interaktivem Museum für jung und alt.
Brunflo kyrka (1775) und der Kastal, ein Festungsturm aus dem 12. Jh. Wallfahrtsstätte.
* Borgsjö kyrka (1768). Kirche, die aussieht wie ein Herrenhof im Rokoko-Stil. St. Olav-Bildnis von Haaken Gullesson. Großes Kraftwerk im Tal des Indalsälv. Högoms Grabfeld mit vier Hügeln aus dem 6. Jh. Von St. Olavs Hafen ging die lange Wanderung der Pilger aus. Durch die Landhebung befindet sich diese Stelle heute weit von der Küste entfernt.
Sundsvall, siehe E 4.
- Alternative Route:
Straße 87/86 Östersund - Bispgården - Sundsvall (235 km)
Die Straße folgt dem Fluß Indalsälven mit mehreren Kraftwerken. Stuguns alte Kirche (1786). Hammarstrand, Hauptort der Gemeinde Ragunda. Berg Kullsta mit Wintersportanlagen. Rodelbahn. * Ragunda gamle kyrka (1290), Kirche in grauem und rotem Granit mit Reetdach. Wandmalereien aus dem 17. Jh. Dänisches Reichswappen an der Schmalseite.
* Döda fallet (Der Todesfall). Wasserfall und Ragundasee wurden in der Nacht zum 7. Juni 1796 innerhalb von 4 Stunden entleert, als der Fluß Indalsälven in einer künstlichen Flußrinne, die Magnus Huss bauen ließ, ausbrach. Schlucht mit 100 Gletschermühlen.
Straße 86 folgt dem Indalsälven. Große Kraftwerke. Schöne Aussicht vom Liden und Vättaberget (190 m über dem Fluß). Bewirtung.
* Gudmundtjärn, gut erhaltene Waldsiedlung aus dem 18. Jh., ca. 20 Gebäude. Bewirtung.
Sollefteå (24.500). Militärstadt. Regiments- und Heimatmuseum. Mitten im Fluß steht die Skulptur Timmerflottare von Fredrik Friesendahl. Hallstaberget, großes Freizeitgebiet, Wintersport und Tagungshotel. Aussichtsturm.
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