Reisen in Schweden:
E 6: Svinesund - Göteborg - Varberg (270 km)
Oslo - Svinesund (115 km)
Svinesund - Göteborg (215 km)
Svinesundbrücke, 420 m lang und 65 m hoch, markiert die Grenze zu Norwegen. Grenzverkaufsstellen. Die E 6 führt über Kirkenes - Narvik - Trondheim - Oslo (2.260 km).
* Blomsholmsskeppet, eine 42 m lange Schiffssetzung (Grabsteine aus der Zeit der Völkerwanderung) und 33 m breiter Grabsteinring (Domarring). Grönehögs Grabfeld. Masslebergs Gruft. Labyrinth von Ullmekärr.
Strömstad (11.000). Ältester Badeort an der schwedischen Westküste (1871). Schiffe zu den Kosterinseln in einzigartiger Umgebung und außergewöhnlicher Natur.
* Skee Kirche (12. Jh.), errichtet auf der heidnischen Kultstätte Skedevi. In der Kirche die Schwarze Madonna, ein Relief in Speckstein.
Tanum mit zahlreichen Felszeichnungen, 2.500 bis 3.000 Jahre alt. Damals verlief hier die innere Fahrrinne. Vitlycke mit 100 Figuren und Symbolen. Im dazugehörigen Museum wird erklärt, was die Felszeichnungen bedeuten. Weitere Zeichnungen bei Aspberget, Litsleby, Fossum und Stenehed. Darstellungen von Tieren, Jagdszenen, Sonnenrädern, Schiffen und den Fußabdrücken der Götter. Stenehed, 25 Grabhügel mit 9 Bautasteinen. Tanumsheide. Vornehmer Gasthof. Sommerland (Familienpark). Zoo mit Tropenhaus.
- Straße 163: Tanumshede - Fjällbacka - Hällevadsholm
(ca. 20 km länger als über E 6)
Straße 163 verläuft an der Küste von Bohuslän an gemütlichen Fischerdörfern und klippenreichen Badeorten entlang. Hamburgsund, Fjällbacka, Grebbe.
Fjällbacka. Fischerdorf, alter Badeort. Das "Rote Magazin" aus dem 18. Jh. Weiter Richtung Süden in den Fischerort Hamburgsund. Schloß Horborg, Ruinen der Festung Karlholm, die von Gustav Vasa zerstört wurde. Die alte Kirche von Svenneby aus dem 12. Jh.
Kungshamn ist der modernste Fischereihafen an der schwedischen Westküste.
Straße 162 von Munkedal nach Lysekil.
Lysekil (15.000), alter Badeort und Fischerdorf. Fischkonservenfabrik. Das Meeresschwimmbad wurde 1847 gegründet, das prachtvolle Badehaus und die Curmannsche Villa im "Wikingerstil" sind erhalten. Rekonstruktion des 1985 abgebrannten Gesellschaftshauses.
* Das Haus des Meeres, Havets hus, veranschaulicht mit seinen vielen Aquarien, in welchen Maße Fische und andere Meerestiere in der Lage sind, sich an ihre Umgebung anzupassen. Tunnel durch das Ozeanaquarium. Ausstellung über marinebiologische Forschung. Cafeteria und Museum.
Fähre nach Fiskebäckskil. Holzkirche von 1771 mit reicher Innenausstattung, Carl Wilhelmssons Atelier. Naturschutzgebiet Arche des Nordens (18. Jh.) auf dem Åby Herrengut gewährt vom Aussterben bedrohten Tierarten Zuflucht. Zucht und Aufzucht. Hier befinden sich 200 Tiere aus 36 Arten, darunter rote Pandabären, Wildpferde und Schneeleoparden. Führungen. Die Arche Noa ist ein einmaliger Tierpark ohne großen Rummel. Hier sind die Tiere die Hauptsache. Führungen.
Smögen, einer der bekanntesten Orte, in dem man kilometerlang auf Holzstegen an Kaimauern und pittoresken Speicherhäusern spazierengehen kann. Morgens legt die Fischerflotte tagtäglich in aller Frühe ab. Abends werden die Garnelen an die Händler versteigert.
Gullmarsfjord, Schwedens einziger "echter" Fjord, 120 m tief und 35 m an der Mündung. Meeresbiologisch interessant. Marinebiologische Forschungsstationen.
Hällevadsholm. Straße 165 in Richtung Halden durch die schöne Landschaft von Bullare. Östlich der Straße liegt das große Wildmarksgebiet Kynnefjäll, in dem die Bevölkerung seit 1980 Mahnwache hält, um Probebohrungen für die Lagerung von Atommüll zu verhindern.
UDDEVALLA (48.000). Die Werftanlagen der Stadt wurden stillgelegt und durch eine Volvo-Fabrik ersetzt, die mittlerweile auch stillgelegt wurde. Nun werden nur noch exklusive Fahrzeuge hergestellt. Auf dem Marktplatz Statuen von Karl X. Gustav und Eric Dahlberg, der 1658 Schweden die Provinz Bohuslän eroberte. Bohusläns Museum ist sehr sehenswert. Geschichte, alltägliches Leben, Schiffsbau und vieles andere sind hier lebendig dargestellt. Ein Museum, in dem sich auch Kinder wohlfühlen. Café und Restaurant, oft mit Spezialitäten aus der Region Bohuslän. Manchmal Tanz auf der Anlegebrücke. Lange Öffnungszeiten. Eintritt frei.
- Straße 160: Uddevalla - Orust - Tjörn - Stenungsund (50 km)
Angenehme Alternativstrecke zur E 6. Herrliche Aussicht bei Nötesund. Seitenstraßen zu den idyllischen Fischerorten Gullholmen, Hälleviksstrand und Mollösund. Sehenswert sind die beachtlichen * Tjörnbrücken, drei Brücken von insgesamt 1 km Länge.
Das * Museum "Geburt des Personalcomputers" ("Persondatorns födelse") im Schulungszentrum Hakenäs zeigt auf über hundert Computern die frühe Entwicklungsgeschichte des PC's.
Kungälv wurde 959 gegründet. Das mittelalterliche Kongahälla war eine der größten norwegischen Städte. Im 13. Jh. gelang es Schweden, auf einem schmalen Küstenstreifen das Meer zu erreichen. Am Grenzstrom wurde eine Holzfestung angelegt. Als Bohuslän 1658 schwedisch wurde, hatte die neuerrichtete * Bohus Festung keine Grenze mehr zu verteidigen und verkam zur Ruine. Auf dem Nya Torget (Neuer Markt) eine Skulptur namens "Königstreffen" zum Gedenken an die Begegnung des norwegischen, schwedischen und dänischen Königs.
Straße nach Marstrand, alter Badeort mit Architektur aus der Jahrhundertwende (Societetshuset), schmalen Gassen und üppigem Grün. Karlstens Festung (1697) war im 18.-19.Jh. ein berüchtigtes Gefängnis. Parkplatz auf der Insel Koö, kleine Fähre zum Ort Marstrand, der so gut wie autofrei ist.
GÖTEBORG siehe Städte-Info.
- Straße 159 Angered - Älvsborgsbron - Mölndal
ist eine schöne Umgehung von Göteborg mit seiner eintönigen Autobahn, besonders in Kombination mit der Straße 158 nach Kungsbacka.
Mölndal (54.000). Industriestadt. Åby Trabrennbahn. Kvarnby am Wasserfall des Mölndalsflusses. Mölndals Museum.
In Lindome gibt es eine historische Tischlerwerkstatt, berühmt für ihre Möbel.
Schloß Gunnebo (18.Jh.) mit hübschem Park und Schloßgarten. Halbinsel Onsala mit dem alten Badeort Särö.
Kungsbacka (60.000) hat seinen malerischen Kleinstadtcharakter bewahren können, ist aber auch zu einer modernen Geschäftsstadt geworden. Möbelwerkstadt im Heimatmuseum. Die Kirche von Hanhals, ursprünglich aus dem 13. Jh., ist heute wieder mit prachtvollem Holzdach ausgestattet.
Fjarås bräcka, ein mächtiger Höhenzug, der sich vor 12 000 Jahren als Ablagerung der Eiszeitströme gebildet hat. Grabfeld. Bezaubernde Birkenwälder um den Lygnern-See. Gut erhaltenes Dorf Äskhults by.
Schloß Tjolöholm. Prächtiges Schloß im englischen Tudor-Stil, errichtet für einen Göteborger Kaufmann, heute in Besitz der Stadt Göteborg. Führungen. Kunstausstellungen. Wagenmuseum. Bewirtung in der ehemaligen Reithalle. Hübscher Park und Bad.
Ringhals, das größte Atomkraftwerk Schwedens. Am Båtafjord große Feuchtgebiete, Vogelkolonie.
Varberg (51.000). Industriestadt, alter Badeort. Lebendige Sommerstadt. Stoffmarkt auf dem Marktplatz. Die Festung Varberg wurde ursprünglich im 12. Jh. errichtet und später immer wieder verstärkt, 1645 fiel sie unter schwedische Herrschaft. Museum, in dem u.a. der berühmte Bockstensmann zu sehen ist, eine Moorleiche aus dem 14. Jh. mit gut erhaltener Kleidung. Das prachtvolle alte Kaltbadehaus wurde jüngst restauriert.
Getterö, ein Naturschutzgebiet mit einer reichen Vogelwelt und schönen Badeplätzen. Badestellen auch in Apelviken und Träslövsläge. Rastplatz für Zugvögel in Morups Tånge.
- E 6: Varberg - Malmö - Trelleborg
- Schweden (Übersicht)
- SkandinavienDirekt (übersicht)