© Plakatdesign 2026 Wally Pruß, Text: Nordischer Klang
Vom 08.05. bis zum 17.05. feiert der Nordische Klang unter färöischer Schirmherrschaft mit Dänemark als Partnerland zehn Tage lang sein 35. Jubiläum. „Ohne Dänemark würde es Greifswald gar nicht geben, denn seine Wurzeln gehen auf das Kloster Eldena zurück, das Mönche aus dem nord-seeländischen Esrom im Mittelalter gegründet haben. Das ist die beste Vorbedingung, wenn der Nordische Klang 2026 den dänischen Spirit wieder aufleben lässt!“, künstlerischer Leiter des Festivals Dr. Frithjof Strauß freut sich bereits auf die diesjährigen Acts. Wie immer kommen aufregend guten Neuentdeckungen arrivierter Musikgrößen aus Dänemark, Norwegen, Island, Schweden, Finnland und Estland in die Universitäts- und Hansestadt. Neben den sechs Fokus-Ländern wird mit wissenschaftlichen und musikalischen Beiträgen auch Bezug auf Grönland und die Färöer-Inseln genommen.
Musikalische Vielfalt und starke Stimmen


© Carmen Lechtenbrink

Am 08.05. wird das international renommierte Festival in der Stadthalle mit einer Umrahmung aus Pop von der färöischen Pop-Musikerin jazzygold feierlich eröffnet. Im anschließenden Eröffnungskonzert – einem absoluten Highlight jedes Nordischen Klangs – präsentiert die legendäre Sängerin Gitte Hænning ein in Deutschland selten gespieltes, auch skandinavisch geprägtes Repertoire aus Jazz-, Pop- und Schlagermusik.
DON GNU, eine Theater-Kompanie aus Århus, kombiniert physisches Actiontheater und Tanz in einem spielerischen und poetischen Universum. Das Ensemble wurde 2010 von den Choreografen Jannik Elkær und Kristoffer Louis Andrup gegründet, die sich auch die künstlerische Leitung teilen. Heute ist DON GNU eines der am meisten tourenden Ensembles Dänemarks, das neben umfangreichen Tourneen im Inland auch in weiten Teilen der Welt unterwegs ist.
Ein ganz großer Höhepunkt wird das Konzert der sámischen Musikerin und Joikerin Hildá Länsman zusammen mit dem Electronica-Künstler Tuomas Nuorvio und der Visual-Artistin Alice Jektevik. Ihre Auftritte sind multimediale Gesamtkunstwerke, die zum beeindruckendsten der modernen Global- und Klubmusikszene zählen.
Mehr als nur Musik
Zehn Festivaltage mit rund 40 Veranstaltungen gestalten das vielfältige Programm: von Popmusik über Jazz und Groove bis hin zu Folk und Barock-Musik ist auf Konzertnachmittagen und -abenden musikalisch für alle etwas dabei. Das gesamte Programm des Festivals finden Sie unter www.nordischerklang.de und im Programmheft. Lesen Sie dort über eine Band aus lauter Trollen, Urban Pop von den Färöer-Inseln, Dancebeats aus Island, schwungvollen Tanz zu geträllertem Folk, Tributekonzerte für Stevie Wonder, die Eurythmics und Songlegende Bob Dorough, smoothen Hip-Hop aus Norwegen, Klassik und Barock vom Feinsten. Weiter gibt’s Ausstellungen, Kino, Gespräche, Literatur, Kinderprogramm, und, und, und… Vorhang auf für die Kulturszenen Nordeuropas!
Alle weiteren Informationen zum Festival sowie zu den Veranstaltungsorten und zum Ticketverkauf gibt es online unter www.nordischerklang.de sowie auch auf den Social-Media-Kanälen Facebook, Instagram und dem YouTube-Kanal. Auf dem festivaleigenen Spotify-Kanal kann sich bereits jetzt auf die Konzerte eingestimmt werden.
Seien Sie dabei und erleben Sie die kulturelle Vielfalt Nordeuropas hautnah!



