Aktivitäten Norwegen Outdoor

Novemberbericht vom Outdoor College in Norwegen

November, wie jeder Monat im OC, für uns ein Monat voller Spaß, Herausforderungen und besonderer Erlebnisse.

Die Winterzeit beginnt und die Vorfreude auf die Adventszeit ist groß.

Bevor es jedoch mit Adventsvorbereitungen begann, ging es für eine freiwillige Gruppe auf eine weitere Wochenendtour zu einer gemütlichen Hütte. Trotz einiger Hindernisse auf dem Hinweg, kamen wir abends wohlbehalten, aber erschöpft an. So starteten wir mit viel Gesprächsstoff in den Monat November.

In der Schule gab es einiges zu tun. So schrieben wir Tests, hielten Vorträge und lernten fleißig Latein und Französisch.

Außerdem wurden wir zu Bewerbungsgesprächen, für die kommende Schulübernahme, eingeladen. Welche wir zusammen mit unserer Projektleitung und unserer Deutschlehrerin führten. 

Natürlich ging es auch diesen Monat wieder auf Tour. 

Davor ging es für die jeweilige Küchengruppe erstmals nach Tonstad in den Supermarkt! Diese Gelegenheit einmal einen neuen Ort zu sehen und einzukaufen genossen wir sehr.

Diese Tour war die erste mit Hunden und auch wenn die übliche Planung fast schon Routine war, so mussten wir auch das Futter, den Schlafplatz und Sonstiges für die Huskys einplanen. Wir waren in zwei Gruppen unterwegs und trafen uns am dritten Tag in Kvinen, bei einer sehr großen, schönen Hütte. Dort verbrachten wir einen gemütlichen Abend und genossen die Nacht in einem warmen Bett. Die Tage zuvor waren anstrengend genug gewesen, eine Gruppe hat zum Beispiel eine unfreiwillige Nachtwanderung hinter sich. Wegen eines angesagten Sturmes, blieben wir unerwartet einen weiteren Tag in Kvinen, was wir alle sehr begrüßten. Diesen Tag verbrachten wir mit einer kurzen Tagestour und Biologie Vorträgen, die wir Schüler zuvor im OC vorbereitet hatten.

Die nächsten Tage der Tour die wir wieder wandernd verbrachten, waren regnerisch, aber trotzdem schön und aufregend.

Zurück im OC wurde wie immer das Material geprüft und ordnungsgemäß zurückgegeben.

Abends saßen wir, ein letztes Mal in unseren Tourengruppen, gemütlich zusammen und hatten natürlich viel über unsere letzte Woche auf Tour zu erzählen. Denn leider waren 2 Tutoren und 1 Schüler im OC geblieben, sodass wir unsere Erfahrungen teilten.

Den Tag darauf verbrachten wir mit Tourenreflexion und wieder „zuhause“ ankommen.

Schon Ende Oktober gab es oben in den Bergen den ersten Schnee und wir waren alle sehr erwartungsvoll, dass der Schnee auch hier liegen bleibt. Letztendlich hat es hier am 19.11 dann das erste Mal richtig geschneit. Den ganzen Tag über fiel immer mehr Schnee und Abends war alles weiß. Die Stimmung war gleich bei allen gut und noch an dem Tag fanden viele Schneeballschlachten statt. Dabei sind längst nicht alle trocken geblieben. Auch am nächsten Morgen lag der Schnee noch und anstatt zu joggen, haben wir im dunklen eine Schneeballschlacht gemacht. Leider liegt mittlerweile kein Schnee mehr. Denn den Tag darauf hat es geregnet, da es um einiges wärmer war und im Laufe des Tages der Schnee geschmolzen ist.

In der Woche vor der Schulübernahme bekamen wir abends ganz offizielle Briefe mit den OC Logos, die uns verrieten, für welche Stelle wir angenommen worden waren. Die Aufregung war groß und die Vorfreude auch.

Besetzt wurden folgende Stellen (viele mehrfach):

  • Projektleitung
  • Projektleitungsasisstenz
  • Eventmanager*in
  • Doghandler*in
  • Pressesprecher*in
  • Küchenleitung

Und natürlich fielen auch einige Lehrer*innen Jobs an…

Am Sonntag, den 23.11. um 12:00, versammelten wir uns alle im Esszimmer. Es gab noch einmal einleitende Worte von Günther, dann wurden die Schlüssel überreicht. Nun sagte die neue Projektleitung noch einmal etwas und so begann die Schulübernahme. Wir hatten uns natürlich alle schon vorher Gedanken gemacht und uns erkundigt, was wir alle machen konnten. Genauso vielfältig wie die Jobs, waren nämlich auch die Aufgaben. Gleich wurde sich ans Werk gemacht, dass Planen des Unterrichts begann, die ersten Events wurden besprochen und noch vieles, vieles mehr.

Die erste Woche verging auch ziemlich schnell. Alle gaben sich die größte Mühe und meisterten auch Schwierigkeiten. Trotzdem wurde der ein oder andere ganz schön gefordert und alle waren beschäftigt, sodass wir alle froh über den besinnlichen Adventssonntag waren, der mit einem gemütlichen Frühstück und viel Freizeit begann. Nachmittags saßen wir alle zum Adventskaffee, mit selbstgemachten „Pförtchen“ der Projektleitung zusammen. Es wurde gesungen und gelacht… Später schauten wir gemeinsam den Film „ Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. So war, so schnell kann es gehen, mit einem schönen Adventssonntag schon die Hälfte unserer Schulübernahme um und auch fast der Monat November.

Die Vorfreude auf den Dezember ist groß….

Bis zum nächsten Mal, mit neuen Abenteuern im Gepäck!

Jette & Sarah (eure Pressesprecherinnen der Schulübernahme)

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